Unsere Familie  ...

das sind mein Mann, unsere beiden Jungs im Teenageralter und ich.

Außerdem leben bei uns noch vier Zwergkaninchen mit Namen Moppel, Mücke, Cäsar und Neuville (das hat man davon, wenn man während der Fußball-WM geboren wird), unser Addy, ein Dackel-Cocker-Mix aus Fuerteventura, und dann natürlich unsere „Wällerdame“ Finja.  


Wie ich zum Hund kam ...

Hunde fand ich immer schon toll. Meinen Ersten bekam ich allerdings erst mit 18 Jahren. Endlich hatte ich meine Eltern überreden können. Astor kam aus dem Tierheim. Er war ca. acht Monate als er zu uns kam und ein Border-Collie-Mischling. Er war eine Seele von Hund, wurde aber leider nur acht Jahre alt.

Da unsere Kinder zu der Zeit noch sehr klein waren, wurde das Thema „Hund“ erst mal hinten angestellt, bis eines Tages ein Bekannter mit Lola vor der Tür stand. Lolas Frauchen musste ins Altenheim und daher suchte sie ein neues zu Hause. Natürlich zog sie bei uns ein. Lola war fünf Jahre alt und ein English-Springer-Spaniel. Sie hatte einen sehr stark ausgeprägten Jagdtrieb, English-Springer-Spaniel sind Stöberhunde, den ich leider nicht mehr in den Griff bekam. Somit konnten wir sie nur an der langen Laufleine ausführen. Das hat mir für Lola so Leid getan, dass ich mich entschloss, beim nächsten Hund auf möglichen Jagdtrieb zu achten.  

Der nächste Hund sollte auch als Welpe bei uns einziehen, aber vor allem sollte er zu uns passen. Er sollte nicht zu klein sein, nicht zu bellfreudig (wegen der Nachbarn), natürlich kinderlieb und ruhig Power haben, ich wollte schließlich mit ihm arbeiten und er sollte kurzhaarig (!) sein.

Ich durchwühlte sämtliche Hundebücher und das Internet, dabei stieß ich durch Zufall auf den Wäller. Die Grundidee faszinierte mich so sehr, dass ich mich intensiver mit der Hunderasse beschäftigte. Ich fuhr zu Zuchtzulassungen, zu Wällertreffen und lernte dann Amba, Finjas Mutter, kennen. Sie ist kurzhaarig (!) und ihr Blick ist einfach bestechend. Sie wohnt nicht sooo weit weg, sodass ich mit Ricarda Adorf Kontakt knüpfte und auch ein paar mal hinfuhr. Anderthalb Jahre später zog dann  Finja bei uns ein. Das bei Finja von vorneherein klar war, dass sie langhaarig wird, interessierte mich da schon nicht mehr. Finja hatte das große Glück, noch ein Jahr mit unserer Lola aufwachsen zu dürfen. Sie hat sich Vieles von ihr abschauen können. Vor allem Lolas absolute Gelassenheit in allen Situationen war sehr prägend. Leider mussten wir uns von unserer Lola im Alter von 14 Jahren verabschieden.  

Mit Finja besuchte ich in einer Hundeschule die Welpengruppe und dann die Junghundegruppe. Gleichzeitig arbeiteten wir in einer Rettungshundestaffel mit. Als Finja ca. ein Jahr alt war, löste sich diese Staffel auf. Da Rettungsarbeit vor allem Zeit kostet und der Rest der Familie auch schon öfter protestierte, weil ich sehr viel unterwegs war, entschloss ich mich, nicht einer anderen Staffel beizutreten, sondern mich einem Hundeverein anzuschließen. Ich fand einen tollen Verein ( www.vea-borken.de ) und dort machen wir voller Begeisterung beim Obedience und  Agility mit.

Im November 2007 zog Addy dann noch zu uns. Wir haben ihn von der Tierhilfe Fuerteventura übernommen. Addy und Finja verstehen sich prima und es ist schön, wieder zwei Hunde im Haus zu haben.